Innovative Bewegungskonzepte für sinnvolle, aktive Freizeitgestaltung

Innovative Bewegungskonzepte für sinnvolle, aktive Freizeitgestaltung
Ich setze mich für moderne Sport- und Freizeitanlagen ein

Reichelsheim, 24. September 2020: Spiel und Sport sind Bewegung, Dynamik und Entwicklung. Ein umfangreiches Sport- und Freizeitangebot ist daher eine wichtige Investition das langfristige Gemeinwohl. „Besonders für Jugendliche ist in Reichelsheim jedoch außerhalb der Vereine faktisch kein Freizeitangebot vorhanden“, so Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül. „Dabei unterstützt doch gerade der Sport die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Wir brauchen innovative und moderne Bewegungskonzepte, damit Bürger aller Altersklassen ihre Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten können.“

Gönül stellt sich Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen als Orte vor, an denen mehrere Generationen zusammenkommen und das Nachbarschaftsleben aufrechthalten. Dabei verfolgt er einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen auch jenseits des Sportplatzes eine Orientierung zu geben und sie fit für das Leben zu machen. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen möchte er sich an einen Tisch setzen, um zu erfahren, wo der Bedarf am größten ist.

Generationsübergreifende Projekte

„Es gibt heute so viele Möglichkeiten und Ideen, verschiedene Interessen in generationsübergreifenden Projekten zu vereinen: von Erlebnisspielplätzen über einen Skaterpark, Parcours- und Freerunning bis hin zu Fitness- und Calisthenics-Anlagen.“ Wichtig sei jedoch eine professionelle Planung, die den tatsächlichen Bedarf ermittelt sowie Rahmenbedingungen und Bewegungsstationen nach Ziel- und Altersgruppen anpasst und ausarbeitet. Gönül unterstreicht: „Für die Finanzierung muss man sich um öffentliche Fördergelder genauso bemühen, wie um Firmen und private Geldgeber, die als Sponsoren werbewirksam in Erscheinung treten können.“

Kunstrasen für alle Vereine

Was in jedem Fall schon heute dringend angegangen werden müsse, sei die Planung und Umsetzung eines gemeinsamen Kunstrasenplatzes in Reichelsheim für alle Vereine. Der Antrag hierfür sei von den örtlichen Vereinen bereits vor zwei Jahren im Gemeinderat eingebracht worden, aber seitdem herrsche das Motto: „Still ruht der See“. Gönül will die Vereine hierbei stärker unterstützen, da diese schließlich an vorderster Front die Jugendarbeit in Reichelsheim betreiben. Hinzu komme der weitere Ausbau der interkommunalen Jugendförderung 4.0, u.a. mit Freizeiten, Ferienspielen, Jugendberatung und kreativer Medienarbeit. Schnell umsetzbar wäre auch ein „Bolzkäfig“. Auf diesem umzäunten Trainingsplatz im Kleinformat könnten Kinder und Jugendliche einfach mal nach der Schule Ballsportarten wie Fußball, Handball und Basketball spielen, ohne direkt einem Verein anzugehören.

Gönül freut sich über einen aktiven Austausch mit den Jugendlichen. „Viele Jugendliche suchen den direkten Dialog und haben kreative Ideen und Lösungsansätze, gerade zur Thematik der Bewegungsparks.“ Dies könne, so Gönül, auch der Startschuss für ein Jugendparlament sein, in dem junge Mitbürger eine Stimme im Gemeinderat bekämen, die auch gehört würde.

Bild: Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül im Austausch mit Jugendlichen aus Reichelsheim zum Thema Sport- und Freizeitanlagen. Im Bild (von links): Luca Blank, Kai Bahndorf, Lucas Francke und Cenk Gönül. (Foto: Christian Hocke)

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