Beim Thema Bergwerksee endlich ins Handeln kommen

„Anwohner entlasten“ – erschienen in der Wetterauer Zeitung

Beim Thema Bergwerksee endlich ins Handeln kommen

Cenk Gönül fordert erste Schritte, um Anwohner und Landwirte zu entlasten 

Reichelsheim, 22. Oktober 2020: Der Bergwerksee zwischen Dorn-Assenheim und Weckesheim zieht immer mehr Besucher aus Reichelsheim und dem Kreis Wetterau an. Besonders bei schönem Wetter und an den Wochenenden führt dies jedoch zu einer erhöhten Verkehrs- und Lärmbelastung der Anwohner in Dorn-Assenheim. Zudem blockieren die Autos durch wildes Parken den Straßenrand sowie Landwirtschafts-, Forst- und Radwege. „Beim Thema Bergwerksee muss die Politik endlich ins Handeln kommen“, fordert Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül. „Nach zahlreichen teuren Gutachten und viel verstrichener Zeit erwarten Anwohner und Landwirte zu Recht, dass erste Schritte eingeleitet werden.“

Am dringlichsten sieht Gönül dabei die Schaffung eines Parkplatzes an der Landstraße. Hierfür sei es weder nötig eine eigene Straße zu bauen, noch müssten hohe Baukosten für die Parkfläche selbst aufgerufen werden. „Hier reicht auch eine Abbiegespur von der bestehenden L3187 aus. Bei dieser Spur, genauso wie dem Parkplatz selbst, müssen keine versiegelten Flächen entstehen. Es geht lediglich um einen befestigten Weg und eine Parkfläche, die auch ausgekiest sein kann.“

Auf der Ostseite des Sees solle ein Rundweg für Spaziergänger, Jogger und Fahrradfahrer entstehen. Auch über einen Naturlehrpfad sowie einen Barfußpfad wie in Wölfersheim könne man nachdenken. Für Freizeitsportler eigne sich die Installation von Freizeit- und Sportgeräten. Mit der Einrichtung einer Hundewiese könne man auch den Bedürfnissen der Vierbeiner gerecht werden. Zur Finanzierung dieser Ideen könnten Spendenaktionen ins Leben gerufen werden. Auch lokale und überregionale Unternehmen könnten als Sponsoren agieren. Hinzu kämen Fördermöglichkeiten über Zuschüsse von Kreis und Land.

Wichtig bei allen Planungen sei, so Gönül, dass nur ein Teil des Gebietes am See für die Naherholung und den Sport freigegeben werde. Der restliche Teil müsse dem Naturschutz vorbehalten bleiben. Hier komme auch der Zukunftswald am nördlichen Steilufer nach der Idee von Herrn Anhäuser zum Tragen.

Gönül: „Eine zielgerichtete Nutzung des Bergwerksees ist auch im Sinne des Naturschutzes, da wir damit die Besucher, die ja schon jetzt regelmäßig kommen, auf einen speziell ausgewiesenen Teil begrenzen. Gleichzeitig kommen wir dem berechtigten Interesse der Bürger von Reichelsheim nach einem nachhaltigen Naherholungsgebiet vor der eigenen Haustür nach.“

FOTO: HOCKE