Krankenkassenbeiträge: Strukturen reformieren – nicht die Bürger auspressen!

Wieder einmal greift die Bundesregierung den Menschen in die Tasche.
Steigende Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bedeuten für Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor allem eines: weniger Netto vom Brutto.
Und dennoch verkauft die Bundesregierung diesen Kurs als verantwortungsvolle Politik. Das Gegenteil ist der Fall. Wer immer höhere Beiträge verlangt, ohne endlich die Strukturen zu reformieren, löst kein einziges Problem, er verschiebt es lediglich und belastet Beschäftigte, Rentner und Unternehmen gleichermaßen.
Engin Eroglu, MdEP und Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen, fordert deshalb einen echten Systemwechsel statt immer neuer Beitragserhöhungen.
Wir leisten uns derzeit über 90 gesetzliche Krankenkassen mit eigenen Vorständen, Verwaltungsräten, Geschäftsstellen, IT-Landschaften, Marketingabteilungen, Personalverwaltungen und Einkaufssystemen, obwohl der überwiegende Teil der gesetzlichen Leistungen für alle Versicherten identisch ist.
Diese Parallelstrukturen kosten jedes Jahr Milliarden. Allein die Verwaltungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen liegen insgesamt im zweistelligen Milliardenbereich. Durch eine konsequente Zusammenführung der Krankenkassen könnten Verwaltungsaufwand, Doppelstrukturen, IT-Kosten, Immobilien, Werbung und Beschaffung erheblich reduziert werden. Dieses Geld sollte nicht in Bürokratie fließen, sondern dort ankommen, wo es gebraucht wird: bei den Patientinnen und Patienten, in Krankenhäusern, Arztpraxen und der Pflege.
Deshalb sagen wir klar:
Maximal fünf gesetzliche Krankenkassen oder konsequent eine starke gesetzliche Krankenversicherung neben den privaten Krankenversicherungen.
Das würde Entscheidungen beschleunigen, Bürokratie abbauen, die Digitalisierung vereinfachen und die Verwaltung deutlich effizienter machen. Wer ständig höhere Beiträge verlangt, ohne die Strukturen anzufassen, handelt nicht nachhaltig.
Deutschland braucht endlich den Mut zu echten Reformen:
– weniger Bürokratie,
– schlankere Verwaltungen,
– mehr Digitalisierung,
– effizientere Mittelverwendung,
– stabile Beiträge statt immer neuer Belastungen.
Die Menschen erwarten zu Recht, dass zuerst im System gespart wird und nicht in ihren Geldbeuteln.
Die FREIE WÄHLER Hessen stehen für den Mut, auch unbequeme Reformen anzusprechen. Denn unser Gesundheitssystem muss leistungsfähig bleiben aber vor allem bezahlbar. Halbherzige Maßnahmen reichen nicht mehr aus. Jetzt ist die Zeit für echte Strukturreformen.

