FREIE WÄHLER Hessen kritisieren die Hessische Landesregierung

Nachdem die schwarz-rote Koalition zum 80-jährigen Bestehen, dem Bundesland Hessen ein neues, und nach deren Angaben ein frisches klares und dynamisches, Erscheinungsbild des Hessen-Wappens verpasst hat, wird rundum Kritik am „neuen Hessen-Logo“ geübt. Diese richtet sich besonders gegen die hohen Kosten im Verhältnis zu politischen Prioritäten, denn knapp 300.000 Euro hat nach Angaben der Staatskanzlei die Gestaltung zu Lasten der Steuerzahler gekostet. Und über die Neugestaltung bzw. das Ergebnis des überarbeiteten Hessen-Wappens lässt sich definitiv streiten!
Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden es als schwer nachvollziehbar, dass erhebliche Summen in ein Rebranding investiert werden, während gleichzeitig in zentralen Bereichen wie Bildung, Kinderbetreuung oder Familienförderung gespart oder zumindest sehr genau kalkuliert wird. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen wirkt ein solches Projekt auf Kritiker wie ein falsches Signal – völlig unnötig und zudem zum falschen Zeitpunkt!
Hinzu kommt der Eindruck, dass es sich beim neuen Logo eher um ein Imageprojekt als um eine notwendige Investition handelt. Während Schulen mit Personalmangel kämpfen oder Familien steigende Belastungen spüren, erscheint ein neues Erscheinungsbild für viele als verzichtbar.
Ein weiterer Aspekt der Kritik ist die Frage der Prioritätensetzung: Staatliches Handeln sollte sich zuerst an den konkreten Bedürfnissen der Menschen orientieren. Investitionen in Bildung und Familien gelten dabei als langfristig wertschaffend, während Designprojekte oft keinen direkt spürbaren Nutzen im Alltag bringen.
Insgesamt wird das Logo daher weniger isoliert kritisiert, sondern vielmehr als Symbol für eine aus Sicht mancher, unausgewogene Finanzpolitik gesehen: Geld für Außendarstellung ist vorhanden, während bei den grundlegenden gesellschaftlichen Aufgaben Zurückhaltung geübt wird.
Neben knappen Kassen und Kürzungsdebatten stellt sich hier auch die Frage, ob ein neues Logo, neue Typografie und neue Landeskommunikation wirklich das sind, was Hessen 2026 am dringendsten braucht?!

